Dienstag, 14. Oktober 2014

Ökokiste 10.14.2014


In meiner Regionalkiste gab es diese Woche

Mangold
Rettich
Fenchel
Blumenkohl
Karotten
Zucchini
Kartoffeln


Für morgen Abend habe ich Spätzle mit Mangold geplant. Außerdem muss ich das Rezept noch aussuchen, was meine Fantasie in Bewegung gesetzt hat: Blumenkohlgratin mit Fenchel-Zwiebelsoße.
Rettich gibt es zu einer Brotzeit mit Obatzda, die Karotten landen wahrscheinlich in eine Ingwer-Kokos-Karotten-Suppe, die Zucchini in meine geliebte Zucchini-Pasta.
Kartoffeln braucht man immer.

Gillian Flynn: Gone Girl

Ich finde, Ben Affleck - spätestens seit dem Film Argo - hat endgültig sein Schöner-Mann-Romantischer-Typ-Image verloren, und er kann sich leisten, anspruchsvollere Rollen anzunehmen. So war meine Schlussfolgerung: wenn Ben Affleck die Hauptrolle in der Verfilmung von Gone Girl spielt, muss es eine anspruchsvolle Geschichte sein.
Vielleicht waren dadurch meine Erwartungen zu hoch: viele gute Kritiken und Ben Affleck natürlich trugen dazu bei, dass ich gedacht habe, dieses Buch wird mich fesseln (es handelt sich ja um ein Psychothriller). Schwer zu sagen, warum es nicht so war: es gab viele unerwartete Wendungen, ja. Es hat lange mit dem Leser gespielt ("Hat er es getan? Hat er nicht? Warum reagiert er so komisch?") und hat viele Fragezeichen bis zum Ende in der Luft gehalten, aber...
Tja, also mit den Erwartungen soll man ein bisschen sparsamer sein.

Mittwoch, 10. September 2014

Essen für zwei

Jedoch nicht für Frau und Mann, nein. Für Mutter und Kind. Obwohl meine Kleine bald drei wird und deshalb keine Pürees mehr braucht, mag sie nicht alles, was auf den Tisch kommt. So versuche ich, das was ich koche, ein bisschen für sie abzuwandeln. Meine Lieblingsnudeln, Spaghetti mit Zucchini und Salsa di noci hat sie somit "kindgerecht" bekommen.

Für Mami


Die Zucchini werden im Ofen gegrillt
Brokkoli habe ich ausnahmsweise auch verendet
Für die Soße: geröstete Walnüsse, geriebener Parmesan und Knoblauch


Das Ergebnis

Für die Tochter

Die kleine Prinzessin hat kleine Nudeln bekommen und statt Brokkoli kamen Erbsen dazu. Die Zucchini habe ich in kleine Würfeln geschnitten und mit den Nudeln zusammengekocht.






Dienstag, 20. Mai 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ich habe mich lange geweigert, dieses Buch zu lesen, weil ich die Idee, über die Liebe zweier krebskranker Kinder einfach zu grausam fand. Dazu kamen noch die Kritiken, das Buch sei "doch so witzig"... Bitte?! Krebskranke Kinder? Witzig?!

Nach einem spontanen und schnellen Besuch in der Buchandlung habe ich dieses Buch doch gekauft und wurde nicht enttäuscht. Es war wirklich... amüsant vielleicht nicht, eher erfrischend, wie die kranke Hazel Grace ist Schicksal selbstironisch beschreibt. Auch wenn sie weiß, dass sie stirbt und zwar in absehbarer Zukunft, hat sie ein bisschen von dieser teenagerhaften Auffassung "die-Welt-gehört-mir-und-wir-leben-ewig". Sie streitet mit ihren Eltern, wie andere in ihrem Alter und als sie den gut aussehenden Augustus kennenlernt, muss sie alles durchmachen wie andere bei der ersten Liebe. Augustus war auch krank, durch eine Beinamputation jedoch geheilt. Vorerst.
Und dann kommt es, das man beim Lesen fast verdrängt hätte: die Krankheit ist hinterhältig, und selbst wenn die Liebe die stärkste Kraft ist, kann sie die Krankheit nicht besiegen.
Wir begleiten eine Person in seiner letzte Monat, und ich musste weinen, weil dieses Schicksal so tragisch ist. Nicht nur das Ende einer außergewöhnlichen und wahren Liebe, sondern auch eines Lebens.

Ich frage mich, ob es sinnvoll war, dieses Buch zu schreiben. Es hat mich einfach deprimiert und die krebskranken Kinder tun mir nicht mehr leid als früher. Ich fand ihre Geschichte immer traurig und ungerecht.

Ich bin unentschlossen über mein Fazit. Es war auf jeden Fall ein Buch, das ich nicht weglegen konnte.

http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-24009-4

Erdbeereis


Nichts besonderes, es geht schnell und es ist hausgemacht.

100 gr Erdbeeren
2 Packungen Vanillin-Zucker
Saft einer halben Zitrone
300 gr Joghurt (eventuell weniger)

Alles im Rührbecher pürieren und in den Eis-am-Stiel-Zubereiter gießen und einige Stunden im Tiefkühlfach lassen.



Rhababertarte

Ich wunderte mich, warum ich trotz viel Bewegung nicht abnahm. Na ja, vielleicht deshalb.

Das Rezept ist aus der Brigitte, eine sehr leckere Kombination mit Marzipan, es schmeckt am besten mit einem Klecks Schlagsahne.

Montag, 28. April 2014

Das Vorhaben

Es ist einfach: abnehmen.
Alles andere ist gar nicht einfach, denn ich liebe kochen und essen. Ich weiß nicht, welche Liebe stärker ist. Ich esse nicht, um mir den Magen zu füllen, sondern weil ich es genieße.
Es fällt mir deshalb sehr schwer, irgendeiner Diät zu folgen. An dieser Stelle möchte ich deshalb dokumentieren, was ich esse, wie ich trainiere und welche Fortschritte ich mache.
Wie viele Dinge, das Abnehmen beginnt auch im Kopf. Meine Gedanken drehen sich ständig ums Essen: ich will nicht, dass mein Magen in unserem 4-er Büro laut knurrt; ich will nicht, dass mein zweieinhalbjährige Tochter sich die Süßigkeiten entdeckt, deshalb überlege ich immer, was ich für sie koche; mein Mann hat eine leichte "Neigung" zu Gicht, das muss ich auch berücksichtigen; ich liebe Kochzeitschriften und probiere immer neue Rezepte aus.
Das möchte ich ändern. Nicht ganz, aber ich muss Platz machen in meinem Kopf und die Gedanken ums Essen häufiger vertreiben.
Wir waren vor kurzem in der Türkei und trotz viel Essen habe ich abgenommen. Warum? Weil ich immer viel Salat und Gemüse gegessen habe. Das werde ich einführen: zu jeder warmen Mahlzeit Salat und die Hälfte der Beilagen (Reis, Nudeln, Kartoffeln) mit Gemüse ersetzen. Wie ich die Nudelgerichte noch ändern kann, muss ich noch herausfinden.

Am ersten Tag (ich hatte frei) habe ich nicht gefrühstückt, zum Mittag eine Portion grünen Salat mit einer kleinen Packung gekochten Garnelen und ein wenig Salatdressing gegessen. Dazu gab es eine Baguettesemmel. Als Dessert habe ich einen Milchkaffe getrunken.

Danach war ich im Fitnesstudio: 20 Minuten Cross-Trainer, 25 Minuten Krafttraining an den Geräten (vor allem Bein-und Po), danach 25 Minuten auf dem Laufband. Zur Belohnung gab es eine ruhigen Saunagang.
Nach dem Training habe ich einige Löffel Magerquark gegessen.
Für den Abend plane ich Vollkornspaghetti mir Carbonara (75 gr Nudeln) und dazu einen kleinen Salat mit Olivenöl-Zitronensaft-Dressing.

Foto von der Ausgangssituation kommt noch.