Es ist einfach: abnehmen.
Alles andere ist gar nicht einfach, denn ich liebe kochen und essen. Ich weiß nicht, welche Liebe stärker ist. Ich esse nicht, um mir den Magen zu füllen, sondern weil ich es genieße.
Es fällt mir deshalb sehr schwer, irgendeiner Diät zu folgen. An dieser Stelle möchte ich deshalb dokumentieren, was ich esse, wie ich trainiere und welche Fortschritte ich mache.
Wie viele Dinge, das Abnehmen beginnt auch im Kopf. Meine Gedanken drehen sich ständig ums Essen: ich will nicht, dass mein Magen in unserem 4-er Büro laut knurrt; ich will nicht, dass mein zweieinhalbjährige Tochter sich die Süßigkeiten entdeckt, deshalb überlege ich immer, was ich für sie koche; mein Mann hat eine leichte "Neigung" zu Gicht, das muss ich auch berücksichtigen; ich liebe Kochzeitschriften und probiere immer neue Rezepte aus.
Das möchte ich ändern. Nicht ganz, aber ich muss Platz machen in meinem Kopf und die Gedanken ums Essen häufiger vertreiben.
Wir waren vor kurzem in der Türkei und trotz viel Essen habe ich abgenommen. Warum? Weil ich immer viel Salat und Gemüse gegessen habe. Das werde ich einführen: zu jeder warmen Mahlzeit Salat und die Hälfte der Beilagen (Reis, Nudeln, Kartoffeln) mit Gemüse ersetzen. Wie ich die Nudelgerichte noch ändern kann, muss ich noch herausfinden.
Am ersten Tag (ich hatte frei) habe ich nicht gefrühstückt, zum Mittag eine Portion grünen Salat mit einer kleinen Packung gekochten Garnelen und ein wenig Salatdressing gegessen. Dazu gab es eine Baguettesemmel. Als Dessert habe ich einen Milchkaffe getrunken.
Danach war ich im Fitnesstudio: 20 Minuten Cross-Trainer, 25 Minuten Krafttraining an den Geräten (vor allem Bein-und Po), danach 25 Minuten auf dem Laufband. Zur Belohnung gab es eine ruhigen Saunagang.
Nach dem Training habe ich einige Löffel Magerquark gegessen.
Für den Abend plane ich Vollkornspaghetti mir Carbonara (75 gr Nudeln) und dazu einen kleinen Salat mit Olivenöl-Zitronensaft-Dressing.
Foto von der Ausgangssituation kommt noch.
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